Meine logopädischen Schwerpunkte  

 

1. 

Stimmtraining und Stimmtherapie unter Einsatz des VocaSTIM-Therapiegerätes und mit manueller Therapie für Erwachsene 


 

 

  • TherapieTherapie

 

Eine elektrotherapeutische Behandlungs-einheit besteht in der Regel aus zwei Teilen. Zuerst wird mit durchblutungsfördernden Stromformen der betroffene Bereich erwärmt, ähnlich wie bei einem Sportler. Dann erfolgt die Therapie mit NMEPS (neuromuskuläre elektrophonatorische Stimulation) oder NMEAS (neuromuskuläre elektroartikulato-rische Stimulation mit adäquaten Impulsen.

Die exakten Parameter basieren auf den Entwicklungen des Rostocker Phoniaters Prof. Dr. Dr. med. Pahn und seines Bochumer Kollegen Prof. Dr. med. Radü


  

 

  • Diagnoseverfahren

 

Elektrodiagnostische Diagnoseverfahren dienen zur Ermittlung eines Schädigungsgrades und zur Kontrolle des Therapieverlaufs zum Beispiel bei Paresen (Lähmungen). In der physikalischen Therapie hat sich dazu insbesondere die sog. I/T-Kurve etabliert, welche  umfangreiche und relativ exakte Ergebnisse liefert. Aufgrund seiner schnellen und einfachen Durchführbarkeit hat sich als elektrodiagnostisches Diagnoseverfahren im Kontext der NMEPS und NMEAS die Bestimmung des Akkommodationsquotienten (des Anpassungsverhältnises) bewährt. Die Diagnose basiert auf dem physiologischen Phänomen der Akkommodationsfähigkeit, welche bei geschädigten und gesunden motorischen Nerven gut messbare Unterschiede aufweist. Die Unterschiede zeigen sich darin, dass ein geschädigtes Nerv-Muskel-System die Akkommodationsfähigkeit einbüßt oder gar verliert. Deshalb reagiert es bei Elektrostimulation mit adäquaten Impulsen bereits bei erheblich niedrigeren Stromstärken als ein Gesundes. Die unterschiedliche Akkommodationsfähigkeit bildet nicht nur die Grundlage für die Ermittlung des Akkommodationsquotienten als quantitative Funktionsprüfung, sondern gleichzeitig auch die Basis für die Auswahl der zur Therapie geeigneten Stromimpulse.


 

Einsatz

Der Einsatz des VocaSTIM-Therapiegerätes kann unter anderem erfolgen: 

 

  • Bei Lähmungen der Stimmorgane
  • Bei Stimmverlust
  • Bei krankhafter spontaner oder dauerhafter Stimmveränderung

 

 


 2.

JIAS - Johansen Individuelle Auditive Stimulation für Erwachsene und Kinder


Bei betroffenen Personen wird in einem sehr differenzierten diagnostischen Verfahren ermittelt, wie das Hörvermögen und die Hörverarbeitung entwickelt sind, wie die Ohren und das Gehirn zusammenarbeiten, in welchem Frequenzbereich es Störungen gibt, was gefördert werden muss. Auf der Basis der ermittelten Werte werden dann individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmte CD´s erstellt mit speziell zusammengestellten und modifizierten Audiosequenzen.  Durch das tägliche Hören dieser CD´s nach persönlichem Hörplan wird erreicht, dass das Hörvermögen und die Hörverarbeitung gestärkt wird und die nachfolgend genannten Kriterien stark gemindert oder ganz abgebaut werden.


 

Wenn Sie bei sich, Ihrem Angehörigen oder Ihrem Kind nachfolgendes beobachten oder aufgetreten ist, sollten die Möglichkeiten des Einsatzes von JIAS gemeinsam geprüft werden:


 

 

  • Bei Konzentrationsstörung
  • Bei Aufmerksamkeitsminderung
  • Bei verringerter Merkfähigkeit
  • Bei schwacher Lesefähigkeit
  • Bei Rechtschreibschwäche
  • Bei Hörsturz
  • Bei Tinnitus
  • Bei Schlaganfall
  • Bei Geräuschüberempfindlichkeit
  • Bei undeutlicher Aussprache

 


 


 

 

3.

CMD - Behandlung Cranio-Mandibulärer Dysfunktionen - für Erwachsene und Kinder


Cranio-Mandibuläre Dysfunktionen sind Schmerzen und Verspannungen im Bereich der Kiefer- und Nackenmuskulatur und entstehen in der Regel durch Kiefer- und/oder Zahn-Fehlstellungen. 

 

Die Behandlung erfolgt in direkter Absprache mit Ihrem Kieferorthopäden und ist in der Regel begleitend zur kieferorthopädischen Behandlung.

 

Eine Dysfunktion drückt sich unter anderem durch folgende Problematik aus: 

 

  • Kieferfehlstellungen
  • Kieferverspannungen (Schmerzen im Bereich des Kiefers und angrenzender Bereiche)
Manuell-orofaciale-Therapie (1)

 

Manuell-orofaciale Therapie (1)

 


 

 

4.

Lidcombe für Kleinkinder 


Lidcombe ist ein in Australien entwickelter, internationaler anerkannter und erfolgreich eingesetzter Therapieansatz, um Kleinkindern in Phasen des frühkindlichen Stotterns stressfrei den Weg zum normalen Sprechen zu ebnen und zu ermöglichen. 


 

Innerhalb dieser Therapie arbeitet ein (oder beide) Elternteil(-e) als Co-Therapeut entscheidend mit, ohne dass das betroffene Kind es als Therapie wahrnimmt.


 

Dem Kind helfen, bevor das Kind ein Problembewusstsein für das Stottern entwickelt und sich so das Stottern manifestieren kann.

 


 

    

 

 

 

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